Kinderschutz in der Hospitality: Wie du nachhaltige Verantwortung im Betrieb belegst.

Kinderschutz in der Hospitality: Wie du nachhaltige Verantwortung im Betrieb belegst.

In der Hospitality erlebe ich jeden Tag, wie viel echte Gastfreundschaft bewirken kann. Menschen kommen an, finden Ruhe, fühlen sich willkommen. Diese Momente prägen nicht nur die Gäste, sondern auch mich. Genau in diesem Umfeld bewege ich mich beruflich – und finde dort gleichzeitig die Grundlage für mein ehrenamtliches Engagement.

 

Interview mit Christian Kocura, Gründer und Geschäftsführer der Callegen GmbH sowie Kurator der Stiftung „It’s for Kids“

So wird Engagement im Hotelalltag sichtbar: Praktische Ansätze für mehr Kinderschutz

Welche Aufgaben übernimmt Callegen konkret für Hotels?

Christian Kocura: Unsere Hauptaufgabe ist die zuverlässige Erreichbarkeit für Hotels sicherzustellen. Wir übernehmen eingehende Anrufe, nehmen Reservierungen entgegen und entlasten so die Teams im Tagesgeschäft – besonders dann, wenn jeder Handgriff zählt.

 
Wie ist Ihr Engagement für die Stiftung „It’s for Kids“ entstanden?


Christian Kocura: Durch meine enge Verbindung zur Branche habe ich gesehen, wie viel Potenzial in Gemeinschaft steckt, nicht nur im täglichen Betrieb, sondern auch bei gesellschaftlicher Verantwortung. Aus dieser Erkenntnis heraus engagiere ich mich als Kurator bei „It’s for Kids“, einer Stiftung, die benachteiligte Kinder mit kreativen Spendenlösungen unterstützt.

 
Wie lässt sich gesellschaftliches Engagement unkompliziert in den Hotelalltag integrieren, bzw. wie können Hotels konkret beitragen?


Christian Kocura: Man braucht keine große Kampagne, Wirkung entsteht oft durch einfache, naheliegende Ideen, die in den Alltag von Hotels passen.Ein klar gekennzeichnetes Dessert, ein Gericht auf der Speisekarte oder der freiwillige Verzicht auf die Zimmerreinigung – sind pragmatische Beispiele. Zusätzlich bieten wir Hotels die Möglichkeit, Fundsachen zu spenden: Liegengebliebene Gegenstände werden uns zugesandt, wir vermarkten diese transparent und die Erlöse fließen direkt in Kinderhilfsprojekte. So wird Unterstützung ganz selbstverständlich Teil des Gästeerlebnisses.

 
Gibt es konkrete Beispiele, die sich bewährt haben?


Christian Kocura: Im b’mine Hotel Düsseldorf sorgt ein spezielles Dessert für regelmäßige Spenden an „It’s for Kids“. Gäste nehmen das sehr positiv auf, viele bestellen das Dessert sogar zusätzlich wegen des Engagements. Der Verzicht auf Zimmerreinigung löst ebenfalls eine Spende aus. Beides funktioniert pragmatisch, ist transparent und wird von Gästen sehr positiv aufgenommen.

 

Gibt es Kooperationen und weitere Ideen zum Thema Nachhaltigkeit?
Christian Kocura: Ja, wir setzen auf Partnerschaften, die Kreislaufwirtschaft und soziales Engagement kombinieren. Ein Beispiel ist die Kooperation mit SAPOCycle, benutzte Seifenreste aus Hotels werden recycelt und an Bedürftige weitergegeben. Ebenfalls arbeitet die Initiative Bernise mit uns zusammen. So entsteht messbare Wirkung für Kinder und ein Beitrag zu verantwortungsvollem Wirtschaften.

 
Was wünschen Sie sich von Hotelbetrieben und der Hospitality-Branche?


Christian Kocura: Dass sie gesellschaftliches Engagement als praktischen Bestandteil ihres Alltags sehen – auch im Kleinen. Oft reicht eine einfache Idee, damit echte Wirkung für benachteiligte Kinder entsteht. Es geht nicht darum, perfekt oder besonders groß einzusteigen. Wichtig ist, dass die Lösung zum jeweiligen Haus passt und operativ tragbar ist. So fühlt sich Engagement natürlich und stimmig an, ganz im Sinne der Gastfreundschaft.

Vita Christian Kocura

Vita Christian Kocura

Über Christian:

Christian Kocura ist verheiratet, Vater von drei Kindern und lebt in Leverkusen. Ehrenamtlich engagiert er sich seit vielen Jahren für die Stiftung It’s for Kids und ist Trainer einer U11-Fußballjugendmannschaft. Nach mehreren Stationen im Vertrieb und Key-Account-Management sowie einem nebenberuflichen Studium an der FOM wagte er den Schritt in die Selbstständigkeit. Seit neun Jahren berät er Unternehmen in den Bereichen Kundenservice, Kundenkommunikation und telefonische Erreichbarkeit. Durch zahlreiche Hotelprojekte ist ihm die Branche besonders ans Herz gewachsen.

Fazit: 

Gesellschaftliches Engagement in Hotellerie und Hospitality kann einfach, pragmatisch und wirtschaftlich sinnvoll sein. Das zeigt Christian Kocura, Geschäftsführer der Callegen GmbH und Kurator von „It’s for Kids“. Die Stiftung setzt sich gezielt für benachteiligte Kinder in Deutschland ein. Hotels finden unkomplizierte Ansätze, zum Beispiel durch Spenden-Desserts, den Verzicht auf Zimmerreinigung oder durch die Weitergabe von Fundsachen, die zentral vermarktet werden und Erlöse für Kinderhilfsprojekte erzielen. Über Kooperationen mit Partnern wie SAPOCycle und Bernise kommen nachhaltige Kreislauf- und Sozialkonzepte zusammen. Das Ergebnis: Hotelbetrieb und Engagement ergänzen sich, Gäste honorieren den Einsatz, und Kinder vor Ort profitieren nachweislich und das ganz ohne Mehraufwand im Alltag.

 

Kontakt:

Christian Kocura

Tel:  +49 1742427558

E-Mail: c.kocura@its-for-kids.de

https://www.its-for-kids.de/

Abschließend bedanken wir uns herzlich bei Christian Kocura für das interessante Gespräch und die spannenden Einblicke... .

 

Herzliche Grüße, Sandra

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